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Kennen Sie den Ablauf einer Seebestattung?

Bei einer Seebestattung, die seit einigen Jahrzehnten nicht mehr allein Menschen mit einem engen Bezug zum Meer – vor allem also Seeleuten - vorbehalten ist, wird die Asche des Verstorbenen nach der Kremierung in einer Seebestattungsurne dem offenen Meer übergeben.

Die Seebestattung selbst gibt es als so genannte stille Beisetzung, bei der die Trauernden nicht anwesend sind.

Möchten die Hinterbliebenen der Bestattung beiwohnen, finden sie sich auf einem Schiff ein. Auf diesem haben wir die Urne bereits aufgebahrt und den Raum, je nach individuellen Wünschen, mit einem Blumenschmuck versehen oder auch zur Erinnerung an den Verstorbenen ein Foto aufgestellt. Während der Fahrt auf das offene Meer kann ein Hinterbliebener eine Trauerrede oder der Kapitän des Schiffs eine kleine Ansprache halten. Ist der Ort der Beisetzung erreicht, wird die Urne - begleitet von Blumengrüßen der Trauernden – dem offenen Meer übergeben. Die Schiffsglocke zeigt mit vier Doppelschlägen das Ende der Wache an. Das Schiff fährt zum Abschied noch eine Schleife um die Urne und verlässt mit einem Signalton die Beisetzungsstätte.

Nach der Bestattung auf dem offenen Meer erhalten die Hinterbliebenen eine Seekarte mit den Koordinaten der Beisetzung und einen Auszug aus dem Logbuch. Dadurch können Sie dem Andenken an den Verstorbenen auch einen Ort zuordnen.

Ihre Fragen zur Seebestattung und zu Einzelheiten in dem konkreten Sterbefall beantworten wir in einem persönlichen Gespräch. 


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